Unsere nächste Aktion:

Die nächste Fastenwoche findet vom 25. Februar bis 1. März 2018 gemeinsam mit Ulla Schneider, Pfarrerin statt.
Anmeldungen nimmt das evangelische Pfarramt unter Tel 06722/99630 entgegen.


Tipps fur eine sichere Arzneimitteltherapie

Sie können wesentlich dazu beitragen, dass Ihre Arznei-mitteltherapie so sicher und erfolgreich wie möglich ist. Folgende Hinweise sollten Sie deshalb zu Ihrer eigenen Sicherheit beachten:


1. Führen Sie bitte eine Liste aller Arzneimittel, die Sie derzeit einnehmen bzw. anwenden.
Die Liste sollte aktuell sein und den Arzneimittelnamen sowie die für Sie vorgesehene Dosierung Ihrer Arzneimittel beinhalten. Berucksichtigen Sie dabei neben den verordneten auch die ohne Rezept gekauften Arzneimittel.

2. Legen Sie bitte die Liste bei jedem Arztbesuch vor. Es ist wichtig für Ihren Arzt zu wissen, welche Arzneimittel Sie einnehmen bzw. anwenden, um Ihre Symptome richtig einzuordnen und die für Sie richtige Therapie vorzuschlagen. Ihre gesamte Arzneimitteltherapie kann so regelmäßig überprüft werden.

3. Führen Sie bitte die Liste Ihrer Arzneimittel auch mit, wenn Sie in der Apotheke Ihr Rezept einlösen oder ein Arzneimittel ohne Rezept kaufen. Auch die Einnahme bzw. Anwendung von Arzneimitteln, die Sie ohne Rezept kaufen, kann zu Risiken führen, insbesondere dann, wenn Sie gleichzeitig weitere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden. Ihr Apotheker berät Sie gern hierzu und zu anderen wichtigen Fragen Ihrer Arzneimitteltherapie.

4. Bitte beachten Sie alle gegebenen Hinweise zur Einnahme bzw. Anwendung Ihrer Arzneimittel. Voraussetzung für eine sichere und wirksame Therapie ist, dass die notwendigen Arzneimittel in der richtigen Dosierung und Häufigkeit und genau so lange wie nötig eingenommen bzw. angewendet werden. Entscheidend ist es für manche Arzneimittel auch, wie sie eingenommen werden, z. B. vor, zum oder nach dem Essen oder mit viel Flüssigkeit. Informationen dazu finden Sie auch in der Packungsbeilage. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich unsicher fühlen.

5. Bitte achten Sie darauf, ob neue Beschwerden auftreten. Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben. Außerdem können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder bestimmten Lebensmitteln auftreten. Diese sind in der Packungsbeilage aufgeführt und werden Ihnen von Ihrem Arzt und Apotheker erklärt. Wenn bei Ihnen während der Therapie mit einem Arzneimittel neue Beschwerden auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

6. Beachten Sie bitte neue akute Erkrankungen bei bereits bestehender Dauertherapie. Durch eine akute Erkrankung, insbesondere wenn diese es unmöglich macht, ausreichend zu trinken und zu essen, kann ein Anpassen oder Unterbrechen der gewohnten Therapie einzelner Arzneimittel erforderlich sein. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.

7. Bitte beachten Sie auch: Arzt und Apotheker sind in vielen Fällen gesetzlich verpflichtet, Ihnen bei gleichem Wirkstoff ein preisgünstiges Arzneimittel zu verordnen bzw. abzugeben. Es kann sein, dass Medikamente anders verpackt sind oder anders aussehen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, was Sie in diesem Zusammenhang beachten müssen.

8. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Informationen richtig verstanden haben. Machen Sie sich wenn nötig Notizen und haben Sie keine Bedenken, noch einmal nachzufragen.

Medikamente als heimliche Nährstoffräuber

Durch die Anwendung eines bestimmten Arzneistoffes werden mitunter einzelne Nährstoffe nicht vollständig vom Körper aufgenommen – diese Tatsache wird häufig in der Praxis unterschätzt. Gerade bei  einer Langzeittherapie können so Mangelerscheinungen als Folge einer unvollständigen Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen auftreten. So können die gegen Bluthochdruck eingesetzten Wirkstoffe, wie etwa Valsartan, das Geschmacksempfinden für bitter und sauer auf der Zunge verändern. Grund hierfür ist eine vermehrte Zinkausscheidung verbunden mit einem Zinkmangel innerhalb der Zellen. Wird gleichzeitig noch ein harntreibendes Mittel aus der Gruppe der Thiazide verabreicht, um den Blutdruck noch besser zu senken, wird dieser Effekt zusätzlich verstärkt. Bestehen neben Bluthochdruck weitere chronische Erkrankungen, wie Diabetes mellitus oder eine chronische Herzinsuffizienz, wird der Zinkstoffwechsel zusätzlich beeinträchtigt. Symptome wie Geschmacksstörungen, eine schlechte Wundheilung oder eine verstärkte Infektanfälligkeit können auf einen behandlungsbedürftigen Zinkmangel hinweisen. Eine weitere wichtige Wirkstoffgruppe, deren Anwendung zum Vitaminmangel führen kann, sind die sogenannten Säureblocker, etwa Omeprazol oder Pantoprazol. Sie gehören zu den meist verordneten Arzneistoffen und werden gegen Sodbrennen und als Magenschutz bei Schmerzmittelgebrauch eingesetzt. Durch deren Anwendung wird die Magensäureproduktion im Magen gehemmt und der pH-Wert angehoben. Infolgedessen wird weniger Vitamin B12 aus der Nahrung freigesetzt. Das ist bei einer kurzfristigen Anwendung kein Problem. Werden Säureblocker allerdings in großer Menge und über Jahre hinweg verordnet – teilweise sogar rein prophylaktisch – kann das zu Problemen führen. Eine Unterversorgung besteht vor allem bei Senioren, bei denen die Vitamin B12-Verwertung bereits altersbedingt gestört ist. Nach jahrelanger Therapie können dann durchaus neurologische Symptome auftreten. Gleichzeitig beeinträchtigt der Säuremangel im Magen die Aufnahme von Vitamin C und Eisen. Muskelschmerzen und Krämpfe treten bei einigen Patienten unter der Therapie mit cholesterinsenkenden Mitteln auf. Durch diese Lipidsenker wird der Coenzym Q10-Stoffwechsel gestört, die Energiebereitstellung in den Muskelzellen wird vermindert. Eine Nahrungsergänzung durch das Coenzym Q10 ist in jedem Fall sinnvoll. Ihre Apotheke vor Ort informiert Sie gerne über weitere „Nährstoffräuber“ und berät Sie bezüglich passender Nahrungsergänzungsmittel.

 

Gratulation

Wir gratulieren unseren Team-Kolleginnen Sabine Reinhardt, Martina Nesseler-Lamberti und Hinda Aganovic zu ihren Fortbildungszertifikaten von der Landesapothekerkammer Hessen aus dem Jahr 2016.

Sie weisen damit nach, dass sie sich in den vergangenen drei Jahren intensiv fortgebildet haben und mindestens 100 Einheiten à 45 Minuten anerkannter Fortbildungsmaßnahmen absolviert haben. Ihre erworbenen Kenntnisse nutzen sie zum Wohl unserer Patienten. Das sind tolle Leistungen, die viel Einsatz und Motivation zeigen.

Die Zertifikate sind bis 2019 gültig. 

Aktion in der Apotheke erscheint hier

Die Apotheke macht eine Aktion. Die Aktion wird hier angerissen. Die Apotheke macht eine Aktion. ...


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